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Andreas Schneider im Interview mit dem eventmagazin

Öffentlichkeitsarbeit-Public Relations-Interview


Wenn Medien über ein Eventthema berichten, geschieht dies in der Regel nicht von selbst. Was es für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit braucht und wieso kein Eventanbieter darauf verzichten sollte, erklärt Kommunikationsprofi Andreas Schneider von der PR-Agentur F+W Communications. 

Andreas Schneider, mit eurer Agentur unterstützt ihr viele Kunden aus der Eventwelt in ihrer Öffentlichkeitsarbeit. Wie sieht das konkret aus und was sind eure Aufgaben?

Andreas Schneider: Zuerst überlegen wir uns zusammen mit dem Kunden, wie der Event in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden sollte und halten die Botschaften und Ziele in einem Konzept fest. Die Verbreitung der Botschaften kann vielfältig sein, via Medienmitteilung, Pressekonferenz oder über Online-Kanäle. Die grosse Kunst ist es, einen spannenden Aspekt zu finden und diesen so aufzubereiten, dass er von den Journalisten als interessant aufgenommen wird. Gerade bei wiederkehrenden Events ist das sicher eine Herausforderung.

Aus welchem Grund ist es für ein Hotel, eine Eventlocation oder auch einen Veranstalter wichtig, aktiv Öffentlichkeitsarbeit zu betrieben?

Öffentlichkeitsarbeit ist nichts anderes als den Dialog mit der Öffentlichkeit zu pflegen. Wir schaffen damit Verständnis, Bekanntheit und ein positives Image in der Öffentlichkeit. In einem Artikel kann detaillierter und umfassender über einen Event berichtet werden, als in einem Inserat. Ein Vorteil von Öffentlichkeitsarbeit ist, dass sie sehr glaubwürdig wahrgenommen wird.

Und warum lassen es viele Unternehmen schliesslich trotzdem sein?

Hauptaspekt wird der Mangel an Sensibilität dafür sein. Deshalb wird zur teureren klassischen Werbung wie Inserate oder TV-Spots zurückgegriffen. Zudem kommt der Ressourcenmangel, personell, aber auch finanziell dazu.

Wie unterscheidet sich Medienarbeit von klassischem Marketing?

Medienarbeit ist Teil des Marketingmix. Medienarbeit ist eine kostengünstige Form, um Aufmerksamkeit zu generieren, Trotzdem kann zum Beispiel ein Hotel nicht auf kostenintensivere Buchungskanäle wie booking.com verzichten. Aus meiner Sicht, bringt auch hier der richtige Mix den Erfolg.

Wie bringt man die Medien am besten dazu, über den eigenen Event oder die eigene Location zu berichten?

Es braucht einen sogenannten Aufhänger mit Newscharakter. Beispiel Location: Streichen Sie das Aussergewöhnliche hervor. Kocht ihr Küchenchef nur mit Produkten aus dem Dorf? Können die Gäste mit dem Hotelier fischen gehen und den Fisch dann mit dem Küchenchef zubereiten? Man sollte den Mut haben neue Wege zu gehen oder ein zusätzliches Angebot zu schaffen um damit Aufmerksamkeit zu generieren. Journalisten suchen das Aussergewöhnliche.

Was macht eine gute Medienmitteilung aus?

Sie ist kurz und prägnant und bietet echte Inhalte. Lobeshymnen über den Event haben nichts in einer Medienmitteilung zu suchen. Bereits im Lead sollte klar sein, um was es geht. Falls nötig kann sie mit einem Fact Sheet über den Anlass oder die Location ergänzt werden. Zudem sollte gutes, hochaufgelöstes Bildmaterial (300dpi) mitgeliefert werden.

Was sind "No-Go's" in der Öffentlichkeitsarbeit?

Unwahrheiten. Anfragen von Journalisten nicht oder viel zu spät beantworten. Unzuverlässigkeit, wenn es darum geht von einem Event Bilder in Time zu liefern. Journalisten sind oft unter Zeitdruck.

Welchen Tipp möchtest du der Eventwelt in Sachen Medienarbeit mit auf den Weg geben?

An Newswerten dürfte es nicht mangeln. Entscheidend ist es diese in kurzer prägnanter Form verständlich herauszukristallisieren. Zudem sollte jeder Betrieb über eine Basismedienmappe, sprich Medienmitteilung und Factsheet zum Betrieb / Anlass sowie gutem Bildmaterial verfügen. Auch der Onlineaspekt sollte nicht vergessen werden. Die Medienmitteilung muss auf der Webseite zu finden sein, inklusive gutem Bildmaterial.

Herzlichen Dank für das spannende Gespräch, Andreas Schneider. 

Das originale Interview findest du unter diesem Link.





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Andreas Schneider
Inhaber F+W Communications