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Antibiotika Awareness Woche

Vom 13. bis 19. November 2017 fand die nationale Antibiotika Awareness Woche statt.  Die diversen Aktivitäten der Antibiotika Awareness Woche klärten die Schweizer Bevölkerung über das aktuelle Problem der Antibiotikaresistenzen auf. In vier Sprachen wurden Informationsmaterialien abgegeben, über 50 Veranstaltungen durchgeführt und über 70 Medienberichte publiziert.

Unter der Koordination der Gesamtprojektleiterin der Nationalen Strategie Antibiotikaresistenzen StAR, Karin Wäfler vom Bundesamt für Gesundheit, arbeiteten wir mit den vier Bundesämtern für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV), für Landwirtschaft (BLW), für Gesundheit (BAG) und für Umwelt (BAFU) eng zusammen. Gemeinsam koordinierten wir über 50 Partneraktivitäten in Spitälern, Landwirtschaftsbetrieben, Schulen und vielen weiteren Institutionen.

„Die Antibiotika Awareness Woche fand in diesem Rahmen zum ersten Mal in der Schweiz statt. Die Koordination aller Aktivitäten mit so vielen involvierten Partnern war eine Herausforderung und eine neue Erfahrung für uns alle. Stolz blicken wir nun auf eine erfolgreiche Woche mit vielfältigen Aktivitäten in der ganzen Schweiz zurück.“ Karin Wäfler

Zur Unterstützung der Kampagne produzierten und verteilten wir während der Antibiotika Awareness Woche viersprachige Informationsmaterialien und Give-aways wie Flyer und Broschüren, Regenschirme und Bonbons. Karin Wäfler erwähnt weiter, dass durch die Sensibilisierung der Medienschaffenden eine breite nationale Berichterstattung erreicht wurde: „50 Partneraktivitäten wurden während der Antibiotika Awareness Woche in der Schweiz durchgeführt. Dadurch erreichten wir eine grosse Aufmerksamkeit sowohl im Gesundheits- als auch im Veterinär- und Landwirtschaftsbereich. Zudem freuten wir uns über ein grosses mediales Interesse mit über 70 Berichten in den Medien.“

Kommunikationsmassnahmen
Mit einer interaktiven Kommunikation informierten wir die StAR Stakeholder, die Partner und die Öffentlichkeit verstärkt über die Problematik der Antibiotikaresistenzen. Es besteht grosser Handlungsbedarf, da antibiotikaresistente Bakterien weltweit zunehmen und die Besorgnis über bakterielle Krankheiten, die kaum oder gar nicht mehr behandelt werden können, wächst. Antibiotikaresistenzen betreffen die Humanmedizin ebenso wie die Tiermedizin, die Landwirtschaft, Lebensmittel- und Ernährungssicherheit und die Umwelt. Deshalb schlossen sich die vier Bundesämter für die Erarbeitung und Umsetzung einer nationalen Strategie gegen Antibiotikaresistenzen zusammen und wurden departementsübergreifend aktiv.



Die Kommunikationsstrategie der Antibiotika Awareness Woche beinhaltete:
Projektkonzeption in Zusammenarbeit mit den vier Bundesämtern
Veranstaltungskoordination mit über 50 verschiedenen Akteuren in unterschiedlichen Institutionen
Sensibilisierung der Medienschaffenden in vier Sprachen (Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch)
Fortlaufende Aktualisierung der Aktivitäten auf der Webseite www.star.admin.ch
Organisation von viersprachigen Give-aways und Informationsmaterialien wie Broschüren, Roll-Ups, Regenschirme und Bonbons

Thematik der Antibiotikaresistenzen
Die nationale Strategie Antibiotikaresistenzen wurde im Auftrag des Departements des Innern (EDI) und des Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) erarbeitet. Die Massnahmen der Strategie gegen Antibiotikaresistenzen betreffen Mensch, Tier, Landwirtschaft und Umwelt. Die Strategie folgt dem One-Health-Ansatz. Zur Verfolgung dieser Strategie wurde zum ersten Mal die Antibiotika Awareness Woche durchgeführt, um in der ganzen Schweiz auf die Thematik der Antibiotikaresistenzen aufmerksam zu machen.

Karin Wäfler ist mit der Antibiotika Awareness Woche zufrieden: „Die Zusammenarbeit mit F+W Communications erfolgte konstruktiv und zielführend. Wir freuen uns über das Resultat der ersten Durchführung der Antibiotika Awareness Woche in der Schweiz.“



Weitere Information zur Antibiotika Awareness Woche finden Sie unter folgendem Link.

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